foto von shuwal / photocase.com/de/user.asp?u=263492
Auf diesem Bild hat der Fotograf hübsch mit der Tiefenschärfe gespielt. Diese beschreibt den Bereich, in dem das Motiv scharf aufgenommen wird. In dem Fall einen Teil des Stegs. Die Tiefenschärfe ergibt sich aus der Blendenstufe und der Brennweite. Je kleiner die Blende -also hohe Zahl – und je länger die Brennweite, umso mehr scharf aufgenommener Bereich. In diesem Fall wurde mit 70mm Brennweite und der Blende 2.8 fotografiert. Das führt also zu dem geringen scharfen Bereich. Als ich das Bild zum ersten Mal gesehen hatte, dachte ich, die Frau wäre gerade aus dem Wasser auf den Steg gesprungen, das kann auch nicht jeder…
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Berlin ist die Stadt der günstigen Mieten (im Verhältnis) und der geringsten Einkommen (ebenso). Daher nimmt es nicht Wunder, dass gerade Mehrzimmerwohnungen knapp sind (falls man der Logik noch folgen kann). Egal. Mehrzimmerwohnungen sind gesucht, und-das-ist-auch-gut-so-Klaus-Wowereit, hat bestimmt längst eine. Andere aber nicht, denn die Mieten werden durch das Ende von Förderungen (AUCH WIR BERLINER BRAUCHEN SOLIDÄRITÄT – trotz und wegen der vielen Touristen) leider höher, also weniger bezahlbares Angebot. Wohl dem Vermieter, der eine 3 Zimmerwohnung auf dem freien Wohnungsmarkt anzubieten hat und gleichwohl dem Makler ist es eine Freude. Daher ein Foto einer “Gottlob-3-Zimmer-Wohnung”, gefunden bei Immobilien.de, leider ist Zimmer 3 nicht im Bild.
Wer will Tabak ernten, außer Andi, und vielleicht gewinnt doch der, der die schönste Steuerbanderole entwirf? Nochmal,wer will Samen gewinnen? Mehr im unten stehenden Beitrag. Beste Restwoche, GE.
Am Wochenende war ich im Tabakmuseum. Da fiel mir ein, dass ich im blog gerne etwas Tabaksamen ausstreuen bzw. verlosen möchte. Wer also Tabaksamen der Sorte “Virginia” gewinnen will, der schreibe doch einen Kommentar, warum. Nebenbei, Tomatensamen werden jetzt ausgesät.
Gezeigt werden heute die richtige Methode, Tabakblätter zum Trocknen vorzubereiten und eine ehemalige Tabakblütenkönigin. Beste Woche,GE
Noch sind die Abende lang und die Tage kurz und mäßig freundlich. Da ist es an der Zeit, mit einem Video zu einem Konsumprodukt in besseres Fahrwasser zu kommen. Denn: Laufende Bilder sind mitunter sehr unterhaltsam und Kaufen macht gute Laune! Besten Dank für den Link, Dir bester Andi. Dem Leser eine geneigte Restwoche, GE
In Berlin findet einmal im Jahr so etwas wie eine “Automesse” statt. Auf dem riesigen Gelände der Messe am Funkturm ist mit vier Hallen nur ein Bruchteil genutzt. Gezeigt werden Neuwagen, junge Gebrauchte, Young- und Oldtimer, ein paar Tuningstände und historische Busse der BVG. Alles in allem geht es wohl darum, unmittelbar Fahrzeuge zu verkaufen, oder für seinen Club oder Verein Werbung zu machen. Für mich ein Gelegenheit, einmal eine bunte Mischung von Autos zu fotografieren und die eigene Kamera besser kennenzulernen. Mein Resüme; erstens mal rennen dauernd Leute durchs Bild, bzw. stehen zu lange an einem Auto herum. Zweitens mal ist das Fotografieren ohne Stativ recht schwierig, da das Licht auf dieser Ausstellung eher mäßig ist. Das führt zu reichlich Verwacklungsunschärfe. Drittens mal ist man aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse und der anderen Besucher gezwungen recht nah an die Autos ranzugehen, was dazu führt, das sich die Objekte auf dem Bild durch die Weitwinkeleinstellung deutlich wölben. Fotografiert man im Telebereich hat man diese Verzeichnungen ja nicht, aber das schluckt wiederum Licht, was wiederum nur durch längere Belichtung korrigiert werden kann und dann wackelt es ja noch mehr. Dennoch war es ganz unterhaltsam und da man auf jeder Ausstellung, egal welcher Art, sich zwingen sollte einen Favoriten unter der gezeigten Dingen auszuwählen, habe ich mich für den farblich interessanten Italiener (Lancia Delta) entschieden. Unten nochmal ein Porsche, der sieht auch nicht schlecht aus. Wenn man aber mal tüchtig bremsen muss, ist ein modernes Auto ja doch besser; beste Woche, GE
Ganz neu auf diesem blog findet der geneigte Leser die Funktion des Anschauens von eingebundenen Videos. Damit kann sich auch der Nichtleser ein Stück weit anfreunden. Na bitte, auch GE zögert kaum modernste Technik zu verwenden. Dennoch wollen wir dieses Medium nicht überstrapazieren, denn in erster Linie soll es ja um Fotografie gehen. Und weiterhin werde ich an meinem kargen Arbeitsplatz die Wunder der Technik erforschen und hin und wieder Gebrauch von diesen machen.
Beginnen möchte ich also meinen Videoabend mit einem Kurzfilm über Miroslav Tichý, einem Fotografen der aktuell Weltruhm erntet und dessen Namen man erst nach sorgfältigem Studium seiner Tastatur richtig schreiben kann.
Mehr Information zu ihm findet man hier, das ist ein link auf eine Seite der nicht unmittelbar bei ihm landet, aber auf eine interessante Radiostation, die ich hiermit auch noch vorstellen möchte, oder bei wikipedia
Der Mensch neigt ja dazu bestimmten innovativen Erscheinungen zu folgen. Vermutlich hat ihm das in seiner Entwicklungsgeschichte von der Steinzeit bis zum heutigen Tage Vorteile verschafft. Denn, wer mit dem Trend geht, also was wagt indem er sich einer entstehenden gesellschaftlichen Strömung anschließt, wird vielleicht schon bald zu den erfolgreichen oder mindestens begehrten Partnern zu Arterhaltung gehören, so die Hoffnung. Manchmal gibt es auch Trends die dann irgendwann wieder vorbei sind, aber nach einer gewissen Zeit wieder aus der Versenkung geholt werden. So geschehen mit der grauen Jogginghose (100% Baumwolle). Diese war bis vor kurzem völlig zu recht von der Bildfläche verschwunden, nun ist sie wieder ein absolutes “must have” im modetrendbewussten Kleiderschrank. A propos Bildfläche: auch in der Modefotografie gibt es ja Trends. Derzeit geht selbiger zu einer stark inszenierten Darstellung des Models, in reichlich exaltierter Pose, mit Assecoires, Effekten und Dekoration wird nicht gespart. Die Abbildung der Kleidungsstücke um die es geht, rückt dabei in den Hintergrund. Hier also mal ein Beispiel von Produktfotografie, die sich auf das wesentliche konzentriert….quasi ungeschminkt, Gott sei Dank. Beste Restwoche, GE
Ein blog, also eigentlich weblog, soll ja ein Tagebuch eines Autors sein, der aus seinem Leben berichtet. Wie und auf welche Art bleibt dabei ihm selbst überlassen. Ich für meinen Teil habe mir ja die Aufgabe gestellt, rund um alles Fotografische und – sagen wir mal Bilddarstellung im Allgemeinen – zu berichten, dass aber einvernehmlich mit dem was der Tag so bringt, sonst wäre es ja kein Tagebuch. So gesehen fällt es mir zunehmend schwerer, über etwas anderes als den nicht enden wollenden Winter zu berichten. Denn der lässt mal gerade hier besonders gar nicht locker. Seit 6 Wochen Dauerfrost und Schnee und Eis. Da muss sich dann der Leser auch nicht wundern, dass hier irgendwie dauernd der Winter das Thema ist, tja und so auch heute. Als Abwechslung in diesem thematischen Eintopf eine Wurst aus Hamburg, die alternative Bilderbesprechung von Matthias von Schramm. Beste Woche, GE
Gestern feierten wir ja Maria Lichtmeß. Dieser kirchliche Feiertag besagt nichts anderes, als dass es jetzt gefühlt schon wieder bergauf geht. Also noch knapp 6 Wochen, dann ist wieder Tag- und Nachtgleiche. Immerhin. Der Winter entzückt allerdings und zugegebenermaßen mit reichlich Schnee und frischem Weiß und heute summten auch die daheimgeblienen Vögel wieder erste Liedchen der Nachbarin in dem Geäst. Sehr treffend setzt für mich das heutige Bild diese Stimmung noch einmal um. Das unschuldige Weiß und der vertrauensvolle Blick künden von Zuversicht. Gefunden habe ich das Bild übrigens hier. Danke der Fotografin bzw. des Models Kristina und eine beste Restwoche, GE.