Der posterjack Fotoblog

poster up your life!

Wanddramatik

Ein Foto, das die besondere Liebe des urbanen Menschen zur Buntheit des Lebens repräsentieren könnte, ist das heutige. Rätselhafte Schriftzeichen, für den Nichteingeweihten nicht genau auszudeuten werden auf die Mauern gesprüht, gemalt oder auch mal mit der Farbrolle breit gerollt. Irgendwie wild, verboten und manchmal auch ganz interessant. Jedenfalls lässt sich das fotografische Auge schulen, in dem Bemühen, Atmosphäre (neudeutsche Schreibweise: “Atmo”; für Schreibweise im Sinne von Schreibstil kann man neudeutsch “Schreibe” nehmen, liegt ganz an der “Denke” oder wie faul man so im “Sprech” ist … ), einzufangen, denn ein gewisses Drama ist meiner Ansicht nach jedem Grafitti zu eigen.

Auf diesem Bild erkennt man aber ja nicht nur Gemaltes, sondern auch Gebautes. Ein Hochbeet aus Betonsteinen entsteht und frischer Mutterboden wird eingebaut. Hier entsteht bestimmt ein grüne Oase in der bunten Stadt. Und das ist auch gut so… wie der regierende Bürgermeister von Berlin mal so sagte.

Beste Tage, GE

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Wurlitzer Trumpet made by Conn? – Wer weiß Rat?

In eigener Sache bzw. immer noch gefangen in der “guten alten Zeit” und zum Nutzen der Internetuser, die sich vielleicht etwas mehr Wissen verschaffen wollen, möchte ich heute mal eine kleine Dokumentation zu einem Neuerwerb, ausgelöst durch ein Fingerzucken auf der Maustaste mit elektronischer Signalverbingung zu einem bekannten Auktionshaus, Stellung nehmen, bzw. das Ergebnis intensiverer Netzrecherche vorstellen.

Angeboten war nämlich die in den Bildern zu sehende Trompete, Modell: The American von Rudolph Wurlitzer. Diese Firma ist ja gemeinhin bekannter als Hersteller bzw. Erfinder der “Jukebox”, die es heute immer noch gibt, obwohl ein durchschnittlicher MP3 -Player heutzutage gefühlt “Einemillion” von denen ersetzen könnte. Wurlitzer gehört mittlerweile zur “Gibson-Gruppe”, die ja bekannt sind für famose Gitarren.

Intermezzo:  Jetzt folgt ein Bild mit Doppelkesselmundstück:

 

Rudolph Wurlitzer war ein im Jahre 1853 nach Amerika ausgewanderter Deutscher, der im 19. Jhdt. bereits Instrumente, meist aus Europa importiert, in Amerika verkaufte. Er belieferte die Armee dort mit Trompeten und möglicherweise anderen Blechblasinstrumenten. Im 20 Jhdt. gab es wohl auch eine eigene Produktion von Blechblasinstrumenten, unklar ist, ob auch Trompeten hergestellt wurden. In jedem Fall sind zwischen den beiden Weltkriegen Trompeten der amerikanischen Firma Conn als Wurlitzertrompeten verkauft worden. Dieses endete wohl mit der Weltwirtschaftskrise in den 30er – Jahren. Die Firma Wurlitzer hat zwar Seriennummern in die verkauften Instrumente eingestanzt, allerdings gibt es im Internet und wohl auch bei Wurlitzer selber keine Dokumentation mehr dazu. Somit kann man das Alter der Trompeten so nicht bestimmen. Eine intensive Suche von Conn-Trompeten im Internet erbrachte das Ergebnis, dass die Seriennummern von Conn nicht übertragbar sind. Allerdings fand ich eine Trompete von Conn, die fast genauso aussieht wie die hier abgebildete und die entsprechende Seriennummer von Conn weist auf das Jahr 1913 hin.

Zusammengefasst: Diese Trompete ist möglicherweise um 1913 hergestellt und somit um die 99 Jahre alt.

Leider ist die Trompete gar nicht “heile”. Kaputt ist das dritte Ventil, hier gibt es ein Loch wo keines sein sollte.

 

Wurlitzer ist auch in Deutschland ein bekannter Instrumentenbauer, bereits im 17. Jahrhundert erwähnt. Ich denke hier kann man sprachlich unterscheiden zwischen der späteren amerikanischen Linie “Wurlitzer” oder eben “Wurlitzer”, jetzt bitte so auf Deutsch ausgesprochen lesen!

 

Ein schönes Detail sind die eingestanzten Seriennummern auf den Ventilen, mit der jeweiligen Position des Ventils, also eins, zwei oder drei.

 

 

Zum Klang kann ich leider wenig Auskunft geben, da die Trompete ja kaputt ist. Amerikanische Expertenforen schreiben aber nur gutes, auch wenn dieses Instrument den Anforderung professioneller Spieler nicht genügt hat. Also gibt es zum Klang hier im blog kein Beispiel und auch nicht zum Geruch. Die Trompete lag wahrscheinlich die letzten fünfzig Jahre ohne größere Ausnahmen im Koffer und der war wohl auch nicht staubtrocken gelagert. Somit entströmt dem Koffer ein intensiver Geruch nach, sagen wir mal, Patina. Und dazu mein Haushaltstipp:

 

Ollen Parfümflacon mit der Rohrzange öffnen, dann Essigessenz rein, denn Essig zerstört Gerüche, Flacon kennzeichnen wegen Verwechslungsgefahr, und schon kann man fein zerstäubte Essigwölkchen versprühen. Würde ich allerdings nicht über Salat versprühen, eine deutliche Restnote des Parfüms bleibt ja doch. Mehr zu diesem “spannenden” Thema gibt es von mir vielleicht, sobald das Geruchsinternet erfunden wurde, möglicherweise auch als App für “Inernet Togo”.

Ich hoffe mal, einen an sich recht guten Einblick in die Geschichte dieser Trompete gegeben zu haben, und bin mir eigentlich recht sicher, dass das nicht jeden interessiert, aber im Dienste der Wissenschaft kann ich halt nicht anders. Jetzt fahre ich mal zu meiner Motorradwerkstatt und bitte um Reinigung des Instruments im Ultraschallbad. Später wird das Instrument dann mal zum Blechblasinstrumentenfachmann gebracht und mal sehen, ob noch was zu machen ist.

 

— Cäsur

Der Besuch bei der schon häufig auserkorenen, ortsansässigen Motorradwerkstatt brachte nun folgenden “Befund”. Die Trompete ist zu groß für das Ultraschallbad, könne zersägt werden bzw. ließe sie sich auch im Schraubstock auf “Format” bringen. Allerdings wisse man nicht, ob die Reinigungsflüssigkeit, die auf Benzinvergaser optimiert ist, nicht bleibende Schäden hinterlassen würde. Das Risiko war mir verständlicherweise zu groß.

Zu meinem Glück war aber noch eine Kundin vor Ort, die sich als Trompetensachverständinge mir bekannt machte, kann auch sein, dass es andersrum war. Jedenfalls konnte sie gleich allerhand berichten bzw. zum Klingen bringen. Zusammengefasst: Ventile sind jetzt richtig drin, die Trompete kann in a und b gespielt werden  – durch austauschbaren Zug, das Mundstück ist ein Doppelkessel, der es erleichtert, höhere Töne zu spielen und alles Weitere wohl durch einen Fachmann zu reparieren. Flacon, äh, Voila! -  Geht also. (Ich bitte an dieser Stelle zu entschuldigen, dass ich diese “typisch” französischen Strichlein auf diesem Rechner noch nicht hinbekomme, die immer auf Buchstaben stehen, wo sie aus mir nicht ersichtlichen Gründen hingehören.)

Also: “credits” und “RESPECT” to all the good people of the day, especially to Susi für Ihr Wissen und Motormänner für “good will”. (“Hast Du einen alten Renner, gehst Du zu Motormänner!”). Sorry jetzt dafür, werte MM’s. (Wieviel Stundenkilometer mehr bringt mir eigentlich der neue Vorderreifen?).

Bleibt nur noch die Frage offen, warum mein “Business”- Notebook keine Taste hat, um ein Copyright-Signet einzufügen.

Beste Woche, GE

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Der Jahreswechsel war wohl schon gewesen – die gute alte Zeit

 

Tja, 2012 und lange ist hier nichts geschrieben worden. Dazu muss ich erstmal sagen, dass ich auch noch anderes zu tun habe, mitunter auch hatte, denn einiges kann als erledigt betrachtet werden. Es bleibt aber ein nach wie vor betrüblicher, wie auch nicht unerheblicher Rest. Um nun aber zum Eigentlichen zu kommen, beschäftigt sich der heutige Beitrag mit Gewesenem wie Aktuellem aus meinem fotografischen „Dasein“, das in der heutigen Zeit ja fast schon elektronisch empfunden werden muss. Für die Jüngeren: Der erste Fernseher der mir bewusst wurde, hatte drei Programme, die in Schwarz/Weiß und war tragbar und somit hochmodern. Ein Transistor, sprach man darüber, war ein Radiogerät und nicht Millionen mal in meinem schleichend arbeitenden PC verbaut. Und da liegt der Hase auch im Pfeffer. Beim Schleichen bzw. Verweigern der Funktion und Dienstbarkeit. Mein PC sollte doch mittlerweile wissen, was ich so auf ihm machen möchte und das sollte er schön können. Selbst alte Hunde lernen noch dazu, auch wenn das Sprichwort anderes sagt, das ist wissenschaftlich widerlegt. Also alter Hund, mach was ich dir sage. Macht er aber nicht, und das ungezählte Stunden. Also; wenn du nicht machst was ich dir sage, dann schreibe ich auch keinen Beitrag! So sind wir verblieben.

Ich jedenfalls habe mir einen neuen Computer bestellt und freue mich auf frohe Stunden mit meinem neuen Kameraden!

Das heutige Bild oben zeigt meinen neuen Kronleuchter aus Messing. Der Glaube an die “gute, alte Zeit” schleicht sich in schwachen Stunden hier eben ab und zu ein. Weiß man denn überhaupt, ob alte Zeit gut sein kann? Je älter man wird, umso mehr alte Zeit sammelt sich ja bei einem persönlich an und bringt gewisse Dinge in’s Stocken. Muss aber auch nicht schlecht sein.

Egal, aus der guten, alten Zeit sende ich noch ein Bild meiner Gitarre. Dazu mal folgendes. Nur dieses Modell von Framus ist das echte sogenannte Elvis-Modell. Gut erkennbar an den weißen, besser altzeitlich-weißen Kunststoffaplikationen. Ja, es stimmt. Elvis war als Soldat in Deutschland stationiert, obwohl er sich damals schon als populäre Figur des amerikanischen Showbusiness hätte freistellen lassen können. Und eben dort, im alten, guten Deutschland, kaufte er sich von seinem schmalen Sold dieses Modell. Und kein anderes, da wird im Internet so manches behauptet. Tango, so ist der Name dieser Gitarre, und Tango ist auch das Motto des kommenden Jahres. Wer nicht gleich drauf kommt, kann hier weiterlesen und liest dann, dass Tango die Modellbezeichnung des offiziellen Europameisterschaftsball ist, genauer: Tango 2012. Hab ich zwar nicht, aber dafür den alten von, ich glaube 1996, wurde neulich mal wieder aufgelegt. Was ich nicht weiß, ist ob Elvis Fußball mochte, wenigstens als er in Deutschland stationiert war. Später hat er es wohl eher nicht mehr angefangen, sah jedenfalls nicht so aus. Also: Meine Gitarre, so wie Elvis sie auch hatte, vor einem Foto von mir mal gemacht und von Posterjack wie immer dufte und in dankenswerter Weise als Poster für diesen Zweck verfertigt.

 

Im Folgenden: Ein Bild, sieht aus wie in Berlin aufgenommen, ist es aber nicht, wo sonst ist allerdings eher egal. Für Geocacher, unter dem Treppenpodest habe ich einen Schatz hinterlegt (Zettel, wo draufsteht, Tango 2012)

 

Der Porsche von James Dean, also das Modell, den echten gibt es glaube ich gar nicht mehr, hier in einer Version aus einer Kunstinstallation des Zeppelinmuseums, einmal Bug, einmal Heckansicht. Damals waren alte Autos zwar noch gut und heute wären sie auch alt, mit Sicherheitsdenken war da aber eher weniger los.

Zwischen den Jahren digitalisierte ich einige Schallplatten aus der gut von früher. Und zwar mit meinem mobilen Elektronikfreund, der tut was man ihm sagt, aber leider auch so ein uferloses Menü sein Eigen nennen kann. Das wird sicherlich mal ein Hauptfach beim Abitur der Zukunft, Menükunde. Die Ablichtung ist allerdings eher symbolhaft zu verstehen. Was aussieht wie Mikrofone an dem Gerät, sind auch welche, braucht man aber natürlich bei einer USB-Verbindung nicht. Allerdings rutschte der Riemen (vom Plattenspieler) manchmal durch, dann eiert’s und wird auch so aufgenommen. Schade.

 

Apropos Eier. Heute las und hörte ich des öfteren, das der oder sogar die “Eier hätten”. Das verwundert mich nicht, kann man doch schon seit längerem einen Eipott (ich glaube mittlerweile die 5. Version) kaufen. Bei Eipott 6 steige ich vielleicht ein, ein halbes Dutzend Eier passen dort wohl in einen Pott.

 

Ein Ei sieht übrigens so aus, und hat einen weichen Kern. Braune Eier sind keine Vollkorneier, sondern stammen von braunen Hühnern. Weiße Eier von weißen Hühnern, keine Eier von keinen Hühnern. Als Beispiel könnte man hier eine Ente nennen.

 

Dann aber noch was, für die Freunde der zukünftigen Welt. Zweifellos wird ja diese im Großen und Ganzen digital daherkommen. Damit ergibt sich das Problem der Speicherung von Bildern. Fotos, die digital sind, sind ja nicht so sicher, hält so eine Festplatte doch nicht allzulange, jedenfalls nicht in historischen Maßstäben gerechnet. Und die entsprechenden Abspielgeräte sind da voraussichtlich auch dahin, bzw. Staub. Dieses Problem hat man ja aktuell schon bei der Wiederherstellung von Daten der ersten Mondflüge. Die gesammelten Daten sind zwar noch da, aber die Computer längst recycelt und wieder in der “Nahrungskette”. Stellt man sich nun mal vor, man hätte so ein, zwei wichtige Fotos die man der Nachwelt hinterlassen möchte, weil man der Meinung ist, die Nachwelt freut sich schon drauf, dann kann man auch mal technologisch einen Schritt zurückgehen. Damit meine ich nicht, dass man das Bild in eine Granitplatte meißeln lässt, so dass ein späterer Schliemann oder Oppenheimer oder sonstiger Archäologe das wieder aus unseren Müllbergen ausgraben kann, sondern es gibt Dienstleister, die das Ausbelichten auf Fotofilmmaterial anbieten. Da kann man dann auch mit bloßen Auge schon was Erkennen.

Ich habe mal einen Link hier für diejenigen, die sich mal ausführlicher einlesen wollen: http://www.photoscala.de/Artikel/Analoge-Sicherung-digitaler-Bilderarchive

Eine Firma in Berlin, die so etwas anbietet, bzw. auch per Internet bearbeitet ist diese hier: http://www.vv8.de/filmbelichtung-dia

 

Über den Wolken ist der Mond. Da flog der Mensch auch schon hin. Ein Wolkenbild von Andi.

 

 

Beim nächsten Bild wird nicht gegrillt, sondern im Rahmen einer Demonstration im Herzen Kreuzbergs für ein Ausbildungsprojekt geworben, das noch die schöne alte Kunst des Schmiedens vermittelt. Soll bestimmt abgeschafft werden, Sparzwang und so. Vermutlich schade.

Im Folgenden einige Bilder aus der Fotoausstellung “19x Landschaft”, 19 fotografische Positionen zum Thema Landschaft. Die Ausstellung ist auch schon wieder vorbei, fand im Bethanien statt. Da ich mich ja von Hause aus viel mit dem Begriff Landschaft beschäftige, fasse ich das mal so zusammen: Alle Arten von Draußen werden mittlerweile als Landschaft begriffen und auch so abgebildet. Das finde ich grundsätzlich richtig. Es gibt auch eine metaphorische Ausdeutung des Begriffs, z.B. Körperlandschaften. Na ja. Gezeigt wurden neben Agrarwüsten, industriell überprägten Landschaften, Stadtlandschaften, Landschaftsidyllen und erwähnte Körperlandschaften, digital erstellte Fotocollagen (Photoshop?).

Vergessen wurde meiner Meinung nach die Darstellung der Landschaft aus der Vogelperspektive, komisch eigentlich. Da ich leider nicht eingeladen war, irgendetwas von mir zu der Ausstellung beizutragen, hole ich das hiermit nach. 1. Vorschlag: Landkarte aufhängen. 2. Vorschlag: das fünfte Bild in der folgenden Reihe. Die ersten vier Bilder zeigen, von mir weiter unkommentiert Bilder der Ausstellung. Die Auswahl erfolgte jetzt nicht nach rein qualitativen Gesichtspunkten, sondern eher quantitativ, da dieser Beitrag sonst zu lang wird:

http://lollipics.de/uploads/media/Landschaften_Expos_.pdf dort findet man dann die Bilder auch noch mal ordentlich und alles andere zu der Ausstellung.

Noch als Anmerkung, es war jetzt nicht so wahnsinnig hell, als ich im Bethanien fotografierte, und ein Stativ hatte ich auch nicht mit. Außerdem weiß ich mittlerweile, dass ich ein HWS (Halswirbelsäulen-Syndrom) mein eigen nennen kann. Damit erklärt sich mir auch, warum ich in letzter Zeit immer schiefe Horizonte auf meinen Bilder finde. Als Lösung wünsche ich mir nun eine elektronische Wasserwaage in meiner Kamera, wahlweise einen ordentliche Therapie. Die Wirbelsäule ist natürlich wegen der vielen harten Arbeit vorm Rechner in Mitleidenschaft gezogen. Also, geradesitzen, Keilkissen unter den beheizbaren Gummiball und alle 12 Minuten mal tief durchatmen und dann ruhig nochmal.

 

 

 

Da ich also länger nix geschrieben hatte und zwischenzeitlich facebook mehr wert geworden ist als der 1. FC Bayern München, von hier aus vielen Dank für die eine oder andere Nachricht, die ich erhielt und wer sich nicht nur gegrüßt fühlen möchte, kann sich unter allen Umständen geküsst fühlen.

Grüß Gott 2012. GE

 

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Tegeltower im Superzoom

Alles wird besser. So zum Beispiel die Leistungsfähigkeit von Superzooms. Aktuell ist dieses Bild mit 20 facher optischer Vergrößerung aufgenommen. Das entspricht einer Brennweite von ca. 630 mm am Kleinbildformat. D.h., ich kann mit meiner Canon powershot Sx 1s sogar noch Sachen fotografieren, die man mit bloßem Auge nicht mehr erkennen kann, und da ist meine Alterweitsicht (-igkeit) noch gar nicht mit eingerechnet.

Und besser soll es ja wohl auch mit dem neuen Flughafen vor Ort, in dem Fall wohl eher Brandenburg,  werden. Irgendwie. Ich finde es eigentlich nicht gut, gar keinen innerstädtischen Flughafen mehr zu haben. Da gehen einem ja direkt der Glaube an die moderne Welt verloren. Daher mein gebotener Nachruf auf Tegel. Tja der sieht ja wohl mal wirklich besser aus als alle anderen Flughäfen dieser Welt. Und die Mitarbeiter verstehen es, ein Towerbüro geschmackvoll, geradezu fernwehfördernd einzurichten. Bewiesen mit 20 x – facher Optik. Andererseits möchte man auch gar nicht wissen, was die vielen, vielen Superzoomkameras so aufnehmen, ohne dass man den Fotografen dabei entdecken kann.

Daher noch besinnliche Einkäufe wünscht der, GE

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Der Herbst am Teufelsberg

Der Herbst ist offiziell ja noch gar nicht vorbei und gefühlt eigentlich auch nicht. Daher heute 2 Bilder einer neulich bereits begangenen Herbstexkursion rund um den Teufelsberg in Berlin, der tatsächlich aus den Trümmern dieser Stadt besteht, dennoch, hier im flachen Berlin, mit umso 100 Meter relativer Höhe (das meint, relativ gut geschätzt von mir) in früheren Jahren die Abhöranlage der US-Streitkräfte beheimatete. Da konnte man prima alles mithören, was so über elektronische Geräte kommuniziert wurde. Das ist aber vorbei und was man noch sieht, ist eine herrliche Aussichtsplatform, auf die man natürlich nicht drauf darf.

Unten dann ein Gruß aus dem richtigen Herbst, ein Pilz. Der sieht aus wie Mandarinenschale ist aber ein Pilz. Fotografiert und dokumentiert hierdurch, sozusagen, Kraft meines Ehrenamtes.

Beste Woche, GE

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Storch – nur so

Heute möchte ich mal darauf hinweisen, dass es ja zunehmend mehr Störche wieder bei uns gibt. Das liegt wohl am wärmeren Winter, den verbesserten Angeboten an Nisthilfen und mitunter auch an Fütterungen von Jungvögeln, die sich auf die menschliche Nähe einstellen. Mein Schluss daraus: freuen wir uns also auf den warmen Winter und Drücken wir den Störchen die hierbleiben die Daumen, dass sie nicht doch noch festfrieren.

Nur so habe ich dieses Bild mal bearbeitet.

Beste Woche, GE

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Schönholzer Heide

Dieses Fußballtor steht in der Schönholzer Heide. Hiermit möchte ich in diesem Blog auf ein zweites bekanntes Volkslied hinweisen, Bolle fuhr zu Pfingsten (“nach Pankow, war sein Ziel…”), genauer wird später im Lied gesagt: “In der Schöneholzer Heide verlor er seinen jüngsten, ganz plötzlich im Gewühl…”, und als er nach Hause kommt, wird er, nachdem er sich an einer Schlägerei beteiligt hatte, auch noch von seiner Liebsten (“Olle”) “janz fürchterlich verdrescht”. Und wenn ich nach dem Fußballspielen nach Hause komme, habe ich mich in der Regel nicht geprügelt aber wacker geschlagen und deswegen tut mir dann auch alles weh, aber wenigstens ist hier keiner, der mich dann auch noch “verdrescht”. Da bleibt noch Zeit für Fotos. Beste Woche, GE

Das erste Volkslied über das ich bereits schrieb findet man hier: “schwäbische Eisenbahn”

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Dampf, Kürbis und falscher Mops

Heute, nachdem sich doch wieder einiges angesammelt hat, möchte ich verschiedene Dinge hier vorstellen;

oben: eine historische Dampflokomotive bei einer Durchfahrt am 29.10 am Bahnhof Pankow-Heinersdorf

unten: es war ja Halloween, und dieses Bildchen fand ich im Internet, Sylvana sei Dank dafür!

und für Freunde des bewegten Bildes ein Link zu einem Video, den man gut auch seinen Kindern zeigen kann und sowohl verblüffend als auch lustig und ist und für Hundefreunde ein Muss darstellt. Hier der Dank an

Herp Häines G-Ray

Mops surfend, der aber vielleicht gar kein Mops ist, da kenne ich mich mit den Hunderassen nicht so aus.

Beste Woche, GE

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Zigeunerwagen

Da ich schon öfter außerhalb dieses Mediums davon sprach, möchte ich nun einige Bilder eines restaurierten Zigeunerwagens hier veröffentlichen. Der Wagen wurde sehr aufwändig restauriert, und man achte im Besonderen auf die Materialstärke des Eisenreifens der nachgebauten Räder. So was hält entsprechend lange, ist aber nix bei Aquaplaning.

Beste Woche, GE

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