
In Berlin findet einmal im Jahr so etwas wie eine “Automesse” statt. Auf dem riesigen Gelände der Messe am Funkturm ist mit vier Hallen nur ein Bruchteil genutzt. Gezeigt werden Neuwagen, junge Gebrauchte, Young- und Oldtimer, ein paar Tuningstände und historische Busse der BVG. Alles in allem geht es wohl darum, unmittelbar Fahrzeuge zu verkaufen, oder für seinen Club oder Verein Werbung zu machen. Für mich ein Gelegenheit, einmal eine bunte Mischung von Autos zu fotografieren und die eigene Kamera besser kennenzulernen. Mein Resüme; erstens mal rennen dauernd Leute durchs Bild, bzw. stehen zu lange an einem Auto herum. Zweitens mal ist das Fotografieren ohne Stativ recht schwierig, da das Licht auf dieser Ausstellung eher mäßig ist. Das führt zu reichlich Verwacklungsunschärfe. Drittens mal ist man aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse und der anderen Besucher gezwungen recht nah an die Autos ranzugehen, was dazu führt, das sich die Objekte auf dem Bild durch die Weitwinkeleinstellung deutlich wölben. Fotografiert man im Telebereich hat man diese Verzeichnungen ja nicht, aber das schluckt wiederum Licht, was wiederum nur durch längere Belichtung korrigiert werden kann und dann wackelt es ja noch mehr. Dennoch war es ganz unterhaltsam und da man auf jeder Ausstellung, egal welcher Art, sich zwingen sollte einen Favoriten unter der gezeigten Dingen auszuwählen, habe ich mich für den farblich interessanten Italiener (Lancia Delta) entschieden. Unten nochmal ein Porsche, der sieht auch nicht schlecht aus. Wenn man aber mal tüchtig bremsen muss, ist ein modernes Auto ja doch besser; beste Woche, GE
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