
Vor der Entwicklung der Fotochemie gab es neben dem Buchdruck (Holz oder Stein als Druckstock) auch schon die Lithophanie. Dünne Porzellanplatten wurden auf eine reliefierte Form gegossen, die ein Negativ des Motivs darstellte. Da Porzellan im Gegensatz zu sonstiger Keramik im gewissen Umfang lichtdurchlässig ist, ensteht ein recht wirklichkeitsgetreue Abbildung. Das Prinzip dabei; an den dicker gegossenen Stellen wird es dunkler an den dünneren heller. An sich ist die Lithophanie ein Möglickeit, quasi ohne Bildkorn eine Abbildung zu vervielfältigen, da die Porzellanmoleküle so eine feine Textur besitzen, dass das menschliche Auge sie nicht erkennen kann. Allerdings ist der Herstellungsaufwand beträchtlich und eine fotografische Aufnahme kann dabei nur mit der Hand übertragen werden. Das abgebildete Motiv zeigt eine Arbeit aus der Nymphenburger Porzellanmanufaktur aus München. Beste Woche, GE

Es gibt ja so Tage, vor allem auch im Umfeld der “Bloggerei”, da möchte man über gar nichts Bestimmtes berichten, nur mal so seine Gedanken schweifen lassen, mal hinaussehen oder gar gehen und Position zum Wetter beziehen. Neuerdings müssen wir ja ohne den Wettermann mit Dreitagebart und ganz besonderen Abwehrkräften auskommen- hoffen aber mal, das alles wieder gut wird und die schlimme Situation für alle Beteiligten keine nachhaltigen Beschädigungen hinterlässt. Das von mir als Gutmenschen dazu. Interessanter dürfte jetzt für die meisten vielleicht ein Wort Max Goldts sein, der sich mal über den wohlgeformten männlichen Körper äußerte. Seiner Meinung nach ist der frühere Landarbeiter, der seine Muskeln gebrauchte und damit sein täglich Brot verdiente durchaus anschauungswürdiger als der moderne Bodybuilder, der seine Muskulatur an Hanteln formt, allein um maximale Muskelmasse zu entwickeln. Wahrscheinlich ist aber der moderne Landwirt, der den Hof mit der Kraft vieler Maschinen bestellt nicht mehr ganz so der Typ des Unterwäschemodells, weiß ich aber nicht genau. Ich jedenfalls wollte mal heute ein Bild zeigen das hoffentlich auch den Damen gefällt und die Erwartungshaltung beflügelt, wenn jetzt die schwere Winterkleidung endgültig in die Ecke gestellt wird bzw. in den Schrank gehängt. Beste Restwoche, GE
Fotonachweis; Ben. / photocase.com

Werte Leser. Heute ist ungewöhnlicherweise noch kein Bild zum Beitrag zu sehen. Der Grund dafür ist, dass ich die Abbildungsrechte angefragt habe, die sehr freundliche Frau Hille von der Presseabteilung jetzt aber erst mal zur Pressekonferenz muss und das hat bei der gebotenen Bescheideneit natürlich Vorrang. Warten wir also noch ein Weilchen. Berichten kann ich ja schon mal worum es geht: Im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg (hier kann man schon mal gucken) ist noch bis zum 25.4. die Ausstellung Nude Visions-150 Jahre Körperbilder in der Fotografie zu sehen. Vermutlich gibt es auch einen Ausstellungskatalog zu dem Thema. Mich persönlich interessieren solche historischen Überblicke doch sehr, denn Geschichte wiederholt sich ja nicht, aber Geschichten dann doch schon mal. Im Internet ist ja allerhand an Haut zu finden, aber was macht die Nacktaufnahme zum künstlerisch wertvollen Foto und wie soll das eigentlich so weitergehen? In dieser Ausstellung werden diese Fragen sicherlich aufgeworfen aber auch hier im blog soll das mal ein Schwerpunktthema werden, dem ich mich dann mit Liebe und Hingabe widmen will. Fassen wir es doch mal so zusammen: Erotik ist ein Teil der Arterhaltung des Menschen. Und das dient auch unseren Renten. Beste Restwoche und noch der Hinweis, Kurzfilmfestival in Landshut läuft!
So, und liebe Frau Hille, wenn Ihnen hier was auffällt, dann schicken Sie doch einfach einen Kommentar…vielen Dank!