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Von großer Bedeutung in den heutigen Tagen, ebenso als Wahrzeichen und als interessantes Bildmotiv ist der Fernsehturm am Alexanderplatz, der nicht Alexanderturm heißt, sondern Fernsehturm. Ein recht interessantes Bildmotiv ensteht in der Spiegelung des einzigen nennenswerten Hochhauses in der Umgebung, des Park Inn. Früher, also zu DDR-Zeiten hieß das ja mal Forum Hotel. Die älteren unter uns erinnern sich auch noch der Pläne, rund um den Alexanderplatz gleich mehrere Hochhäuser von 130 Metern zu bauen, irgendwie ist das aber noch nichts geworden, aber bedenke; Hauptstadt sein, heißt bauen!
Mein Tipp für gestern war übrigens irgendwas zwischen 3:0 und 5:0 (Deutschland gegen Australien), da vermittelt sich doch gleich ein gewisser Fußballsachverstand unter Auslassung meiner persönlichen Abneigung gegen dieses “Voodoo-Zela” (oder so) – Gesumse, das ich hier nicht zum Gegenstand machen will. Beste Woche, GE
Posted Juni 14th, 2010. 1 comment

Ob das so der richtige Namen für den Laden ist kann ich nur vermuten. Allerdings gibt es immerhin keine Kameras im Sortiment, da würde ich zögern.
Von Andi noch eine Information zur (nicht nur, aber eigentlich doch mal ist es daher gekommen) anstehenden Fußballweltmeisterschaft. Ja, man läuft sich warm. Beste Restwoche, GE
Hallo GE,
früher war ich auch viel bei den Amerikanern unterwegs und kann mich mit ihnen gut verständigen. Ich hatte mich während der letzten WM schon über das Public Viewing mokiert, bedeutet es doch meinem Verständnis nach eher das öffentliche aufbahren eines verstorbenen Menschen. Meine Amerikanischen Freunde bestätigten mir dies und es erheiterte sie sehr als ich ihnen die Bedeutung des “Denglischen” Begriffes bei uns erklärte.
Dough meinte dazu ganz lapidar: “I didn’t know Jogi Löw was dead”! Ich hoffe das ist kein schlechtes Omen.
Beste Grüße
Andy
Posted Juni 9th, 2010. 2 comments

Liebe Festtagsfreunde. Heute wollte ich eigentlich über einen schönen Brauch berichten, der sich zunehmend verselbständigt. Allerdings habe ich blöderweise mein Kabel zur Übertragung der Bilder von der Kamera auf den PC nicht dabei, und daher verschieben wir mal das Anliegen auf den nächsten Termin…
Aktuell möchte ich daher ein Foto aus einer Serie zeigen, die ich mal im letzten Jahr aufgenommen habe und Ende diesen Monats auch auf der tease art fair in Cologne (Köln) ausstellen werde. Ein anderes Bild hiervon war auch schon mal im blog, ich persönlich freue mich durchaus auch wieder auf die Badesaison und da passt das Foto dann doch ganz gut. Aufgenommen ist es in der “Galleries Lafayette” in Berlin, und das ist immer eine Reise wert…Beste Woche, GE

Berlin ist die Stadt der günstigen Mieten (im Verhältnis) und der geringsten Einkommen (ebenso). Daher nimmt es nicht Wunder, dass gerade Mehrzimmerwohnungen knapp sind (falls man der Logik noch folgen kann). Egal. Mehrzimmerwohnungen sind gesucht, und-das-ist-auch-gut-so-Klaus-Wowereit, hat bestimmt längst eine. Andere aber nicht, denn die Mieten werden durch das Ende von Förderungen (AUCH WIR BERLINER BRAUCHEN SOLIDÄRITÄT – trotz und wegen der vielen Touristen) leider höher, also weniger bezahlbares Angebot. Wohl dem Vermieter, der eine 3 Zimmerwohnung auf dem freien Wohnungsmarkt anzubieten hat und gleichwohl dem Makler ist es eine Freude. Daher ein Foto einer “Gottlob-3-Zimmer-Wohnung”, gefunden bei Immobilien.de, leider ist Zimmer 3 nicht im Bild.
Wer will Tabak ernten, außer Andi, und vielleicht gewinnt doch der, der die schönste Steuerbanderole entwirf? Nochmal,wer will Samen gewinnen? Mehr im unten stehenden Beitrag. Beste Restwoche, GE.




Schon an anderer Stelle gab es hier ein Konzertfoto zu sehen. Jüngst trieb es mich allerdings in den Festsaal Kreuzberg. Geboten wurde die Interpretation Berliner zeitgenössischer Kammermusik der hoch- und subkulturellen und charakteristisch metropolen berlinerischen Art, da mit vollständigem Migrationsvermögen und auch – vertändnis als auch gleichwohl vertraut mit den grenzüberschreitenden Erfahrungen des urbanen Lebens – in Form portugiesischen Fados (große Könner, leider habe ich den Namen nicht, also hier der Mann mit Brille) und (der, die, das?) Raz Ohara and the Odd Orchestra, ebenfalls eine Empfehlung von mir, deren klassische Poprockinstrumentierung durch blas- zieh- und Knopfdrehapparate ergänzt wurde, die Wimmern, Zwitschern, oder einfach nur Loopen. Oder war es doch der mit seiner Tunika wie Tonika agierende Sänger? Der Festsaal Kreuzberg besticht jedenfalls wieder mal mit einem netten Abend am warmen Busen des Zentrums von Berlin SO 36 (Kottbusser Tor). Mit gefälligen Einlass- und Konzertbeginnzeiten. Da mal nach sehen, wenn man nach Berlin kommt, danach in die Lupita-Bar oder den Bierhimmel. Oder ganz nach Gitarrenrock fragen. Beste Woche GE
Posted November 1st, 2009. Add a comment

(Wiederhergestellt 16.04.2008 / 1. Veröffentlichung ?.03.2008)
Straßenszenen sind ein beliebtes Sujet der Fotografie. Das öffentliche Leben interessiert schließlich jeden. Diese Szene begegnete mir vor einigen Wochen im Herzen der Stadt. An einem Fotoautomaten (der sogar noch Photoautomat geschrieben wird) versammelten sich zufällig eine Gruppe Personen, die im Dialog oder mit sich selbst beschäftigt, offenbar keiner allzu ernsten Tätigkeit nachgingen. Das dieser Automat der letzte seiner Art ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. An sich kann man in diesen Automaten kein behördenwirksames Passfoto mehr schießen, hier gibt es ja nun schärfere Anforderungen an das Bild. Das ließe darauf schließen, das er ein Relikt vergangener Zeiten ist. Der dicke Pelz aus Plakaten täuscht ebenfalls vermeintliches Alter vor. Diese Straße besteht aber doch mehr aus verklebten Papier denn aus ordentlichem Häuserputz. Beliebt ist sie auch, die Straße, mehr bei jung als bei alt. Und der Automat lebt und arbeitet tatsächlich als Fotospaßmaschine. Touristen kommen und geben Geld, und ein analoges Bild kommt raus und kann gleich mitgenommen werden. Irgendwie toll. Oder man kann so drumherumstehen. Wie bestellt.
GE