Tja, 2012 und lange ist hier nichts geschrieben worden. Dazu muss ich erstmal sagen, dass ich auch noch anderes zu tun habe, mitunter auch hatte, denn einiges kann als erledigt betrachtet werden. Es bleibt aber ein nach wie vor betrüblicher, wie auch nicht unerheblicher Rest. Um nun aber zum Eigentlichen zu kommen, beschäftigt sich der heutige Beitrag mit Gewesenem wie Aktuellem aus meinem fotografischen „Dasein“, das in der heutigen Zeit ja fast schon elektronisch empfunden werden muss. Für die Jüngeren: Der erste Fernseher der mir bewusst wurde, hatte drei Programme, die in Schwarz/Weiß und war tragbar und somit hochmodern. Ein Transistor, sprach man darüber, war ein Radiogerät und nicht Millionen mal in meinem schleichend arbeitenden PC verbaut. Und da liegt der Hase auch im Pfeffer. Beim Schleichen bzw. Verweigern der Funktion und Dienstbarkeit. Mein PC sollte doch mittlerweile wissen, was ich so auf ihm machen möchte und das sollte er schön können. Selbst alte Hunde lernen noch dazu, auch wenn das Sprichwort anderes sagt, das ist wissenschaftlich widerlegt. Also alter Hund, mach was ich dir sage. Macht er aber nicht, und das ungezählte Stunden. Also; wenn du nicht machst was ich dir sage, dann schreibe ich auch keinen Beitrag! So sind wir verblieben.
Ich jedenfalls habe mir einen neuen Computer bestellt und freue mich auf frohe Stunden mit meinem neuen Kameraden!
Das heutige Bild oben zeigt meinen neuen Kronleuchter aus Messing. Der Glaube an die “gute, alte Zeit” schleicht sich in schwachen Stunden hier eben ab und zu ein. Weiß man denn überhaupt, ob alte Zeit gut sein kann? Je älter man wird, umso mehr alte Zeit sammelt sich ja bei einem persönlich an und bringt gewisse Dinge in’s Stocken. Muss aber auch nicht schlecht sein.
Egal, aus der guten, alten Zeit sende ich noch ein Bild meiner Gitarre. Dazu mal folgendes. Nur dieses Modell von Framus ist das echte sogenannte Elvis-Modell. Gut erkennbar an den weißen, besser altzeitlich-weißen Kunststoffaplikationen. Ja, es stimmt. Elvis war als Soldat in Deutschland stationiert, obwohl er sich damals schon als populäre Figur des amerikanischen Showbusiness hätte freistellen lassen können. Und eben dort, im alten, guten Deutschland, kaufte er sich von seinem schmalen Sold dieses Modell. Und kein anderes, da wird im Internet so manches behauptet. Tango, so ist der Name dieser Gitarre, und Tango ist auch das Motto des kommenden Jahres. Wer nicht gleich drauf kommt, kann hier weiterlesen und liest dann, dass Tango die Modellbezeichnung des offiziellen Europameisterschaftsball ist, genauer: Tango 2012. Hab ich zwar nicht, aber dafür den alten von, ich glaube 1996, wurde neulich mal wieder aufgelegt. Was ich nicht weiß, ist ob Elvis Fußball mochte, wenigstens als er in Deutschland stationiert war. Später hat er es wohl eher nicht mehr angefangen, sah jedenfalls nicht so aus. Also: Meine Gitarre, so wie Elvis sie auch hatte, vor einem Foto von mir mal gemacht und von Posterjack wie immer dufte und in dankenswerter Weise als Poster für diesen Zweck verfertigt.
Im Folgenden: Ein Bild, sieht aus wie in Berlin aufgenommen, ist es aber nicht, wo sonst ist allerdings eher egal. Für Geocacher, unter dem Treppenpodest habe ich einen Schatz hinterlegt (Zettel, wo draufsteht, Tango 2012)
Der Porsche von James Dean, also das Modell, den echten gibt es glaube ich gar nicht mehr, hier in einer Version aus einer Kunstinstallation des Zeppelinmuseums, einmal Bug, einmal Heckansicht. Damals waren alte Autos zwar noch gut und heute wären sie auch alt, mit Sicherheitsdenken war da aber eher weniger los.
Zwischen den Jahren digitalisierte ich einige Schallplatten aus der gut von früher. Und zwar mit meinem mobilen Elektronikfreund, der tut was man ihm sagt, aber leider auch so ein uferloses Menü sein Eigen nennen kann. Das wird sicherlich mal ein Hauptfach beim Abitur der Zukunft, Menükunde. Die Ablichtung ist allerdings eher symbolhaft zu verstehen. Was aussieht wie Mikrofone an dem Gerät, sind auch welche, braucht man aber natürlich bei einer USB-Verbindung nicht. Allerdings rutschte der Riemen (vom Plattenspieler) manchmal durch, dann eiert’s und wird auch so aufgenommen. Schade.
Apropos Eier. Heute las und hörte ich des öfteren, das der oder sogar die “Eier hätten”. Das verwundert mich nicht, kann man doch schon seit längerem einen Eipott (ich glaube mittlerweile die 5. Version) kaufen. Bei Eipott 6 steige ich vielleicht ein, ein halbes Dutzend Eier passen dort wohl in einen Pott.
Ein Ei sieht übrigens so aus, und hat einen weichen Kern. Braune Eier sind keine Vollkorneier, sondern stammen von braunen Hühnern. Weiße Eier von weißen Hühnern, keine Eier von keinen Hühnern. Als Beispiel könnte man hier eine Ente nennen.
Dann aber noch was, für die Freunde der zukünftigen Welt. Zweifellos wird ja diese im Großen und Ganzen digital daherkommen. Damit ergibt sich das Problem der Speicherung von Bildern. Fotos, die digital sind, sind ja nicht so sicher, hält so eine Festplatte doch nicht allzulange, jedenfalls nicht in historischen Maßstäben gerechnet. Und die entsprechenden Abspielgeräte sind da voraussichtlich auch dahin, bzw. Staub. Dieses Problem hat man ja aktuell schon bei der Wiederherstellung von Daten der ersten Mondflüge. Die gesammelten Daten sind zwar noch da, aber die Computer längst recycelt und wieder in der “Nahrungskette”. Stellt man sich nun mal vor, man hätte so ein, zwei wichtige Fotos die man der Nachwelt hinterlassen möchte, weil man der Meinung ist, die Nachwelt freut sich schon drauf, dann kann man auch mal technologisch einen Schritt zurückgehen. Damit meine ich nicht, dass man das Bild in eine Granitplatte meißeln lässt, so dass ein späterer Schliemann oder Oppenheimer oder sonstiger Archäologe das wieder aus unseren Müllbergen ausgraben kann, sondern es gibt Dienstleister, die das Ausbelichten auf Fotofilmmaterial anbieten. Da kann man dann auch mit bloßen Auge schon was Erkennen.
Ich habe mal einen Link hier für diejenigen, die sich mal ausführlicher einlesen wollen: http://www.photoscala.de/Artikel/Analoge-Sicherung-digitaler-Bilderarchive
Eine Firma in Berlin, die so etwas anbietet, bzw. auch per Internet bearbeitet ist diese hier: http://www.vv8.de/filmbelichtung-dia
Über den Wolken ist der Mond. Da flog der Mensch auch schon hin. Ein Wolkenbild von Andi.
Beim nächsten Bild wird nicht gegrillt, sondern im Rahmen einer Demonstration im Herzen Kreuzbergs für ein Ausbildungsprojekt geworben, das noch die schöne alte Kunst des Schmiedens vermittelt. Soll bestimmt abgeschafft werden, Sparzwang und so. Vermutlich schade.
Im Folgenden einige Bilder aus der Fotoausstellung “19x Landschaft”, 19 fotografische Positionen zum Thema Landschaft. Die Ausstellung ist auch schon wieder vorbei, fand im Bethanien statt. Da ich mich ja von Hause aus viel mit dem Begriff Landschaft beschäftige, fasse ich das mal so zusammen: Alle Arten von Draußen werden mittlerweile als Landschaft begriffen und auch so abgebildet. Das finde ich grundsätzlich richtig. Es gibt auch eine metaphorische Ausdeutung des Begriffs, z.B. Körperlandschaften. Na ja. Gezeigt wurden neben Agrarwüsten, industriell überprägten Landschaften, Stadtlandschaften, Landschaftsidyllen und erwähnte Körperlandschaften, digital erstellte Fotocollagen (Photoshop?).
Vergessen wurde meiner Meinung nach die Darstellung der Landschaft aus der Vogelperspektive, komisch eigentlich. Da ich leider nicht eingeladen war, irgendetwas von mir zu der Ausstellung beizutragen, hole ich das hiermit nach. 1. Vorschlag: Landkarte aufhängen. 2. Vorschlag: das fünfte Bild in der folgenden Reihe. Die ersten vier Bilder zeigen, von mir weiter unkommentiert Bilder der Ausstellung. Die Auswahl erfolgte jetzt nicht nach rein qualitativen Gesichtspunkten, sondern eher quantitativ, da dieser Beitrag sonst zu lang wird:
http://lollipics.de/uploads/media/Landschaften_Expos_.pdf dort findet man dann die Bilder auch noch mal ordentlich und alles andere zu der Ausstellung.
Noch als Anmerkung, es war jetzt nicht so wahnsinnig hell, als ich im Bethanien fotografierte, und ein Stativ hatte ich auch nicht mit. Außerdem weiß ich mittlerweile, dass ich ein HWS (Halswirbelsäulen-Syndrom) mein eigen nennen kann. Damit erklärt sich mir auch, warum ich in letzter Zeit immer schiefe Horizonte auf meinen Bilder finde. Als Lösung wünsche ich mir nun eine elektronische Wasserwaage in meiner Kamera, wahlweise einen ordentliche Therapie. Die Wirbelsäule ist natürlich wegen der vielen harten Arbeit vorm Rechner in Mitleidenschaft gezogen. Also, geradesitzen, Keilkissen unter den beheizbaren Gummiball und alle 12 Minuten mal tief durchatmen und dann ruhig nochmal.
Da ich also länger nix geschrieben hatte und zwischenzeitlich facebook mehr wert geworden ist als der 1. FC Bayern München, von hier aus vielen Dank für die eine oder andere Nachricht, die ich erhielt und wer sich nicht nur gegrüßt fühlen möchte, kann sich unter allen Umständen geküsst fühlen.
Grüß Gott 2012. GE












































