“…lange Brennweite, wenig Tiefenschärfe und kurze Brennweite, viel Tiefenschärfe.” Andi erklärt dies ausführlicher in einem Gastbeitrag am Mittwoch. Beste Woche, GE
H2O
7. März 2010
Auf diesem Bild hat der Fotograf hübsch mit der Tiefenschärfe gespielt. Diese beschreibt den Bereich, in dem das Motiv scharf aufgenommen wird. In dem Fall einen Teil des Stegs. Die Tiefenschärfe ergibt sich aus der Blendenstufe und der Brennweite. In diesem Fall wurde mit 70mm Brennweite und der Blende 2.8 fotografiert. Das führt also zu dem geringen scharfen Bereich. Als ich das Bild zum ersten Mal gesehen hatte, dachte ich, die Frau wäre gerade aus dem Wasser auf den Steg gesprungen, das kann auch nicht jeder…
…und noch als allgemeiner Hinweis: Alle Inhalte, soweit nicht anders gekennzeichnet, unterliegen einer Creative Commons Lizenz - und dieses also nicht, und darf daher auch nicht runtergeladen werden.
Beste Woche, GE
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Available Light II
6. Januar 2010
Gerne und oft mache ich ja Aufnahmen von Kulturveranstaltungen aller Art. In der Regel aus dem Publikum heraus. Dabei ist allerdings besondere Rücksicht auf das übrige Publikum geboten. Mit meiner neuen Kamera, der Canon Powershot SX 1 is habe ich ja ein sehr leistungsstarkes Tele mit dabei. Der Blitz verbietet sich von selbst, da muss man wohl nichts zu sagen. Der Nachteil am Einsatz hoher Brennweite ist aber der geringere Lichteinfall in das Objektiv. Hier muss also ein längere Belichtungszeit einkalkuliert werden und das bei hoher Lichtempflindlichkeit, und da ist meine Kamera durchaus anfällig gegenüber ISO-Rauschen. Aber… und nun ein großer Vorteil der kompakten Kameras gegenüber den prinzipiell überlegenen Spiegelreflexkamers: hier klappert kein Spiegel und stört Zuschauer wie Künstler! Denn gerade in den ruhigen Szenen und für die Aufnahme günstigen Momenten wenn die Darsteller mal ein Moment eingefroren stehen, will man kein Geräusch vom Nachbarsitz! Daran bitte immer denken, Gehüstelt wird ja auch nicht beim Klassik-Konzert, schon gar nicht wenn es ganz leise zugeht (es gibt nicht wenige Zuhörer, die meinen dann wäre ja der günstigste Moment, da in der Musik ja an sich nichts passiert). Beste Restwoche, GE
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Available Light
3. Januar 2010
Sicher hat ein jeder Fotograf schon die Erfahrung gemacht, dass er ein bildhübsches Motiv entdeckt hat, ihm (ihr) aber gerade die Lichtverhältnisse Probleme bereiten. Bei den meisten kompakten Digitalkameras ist ja schon ein Blitz eingebaut, aber der zerstört doch arg die Stimmung oder reicht als Lichtquelle einfach nicht aus. Um sich das wenige Licht erschließen zu können muss die Lichtempfindlichkeit (ISO-Zahl) an der Kamera erhöht werden, das bringt aber Rauschen mit sich. Man kann die Belichtungszeit erhöhen, dabei entsteht allerdings Bewegungsunschärfe. Weiterhin wird man ein möglichst große Blende wählen, dadurch geht allerdings wiederum Schärfentiefe verloren. Mein Tipp ist mal die Programme, soweit vorhanden, an der Kamera auszuprobieren und sich mit den manuellen Einstellmöglichkeiten der Kamera vertraut zu machen. Lohnend ist sie nämlich schon, die Available-Light-Fotografie, zaubert sie doch oft sehr stimmungsvolle Bilder und gerade in der dunklen Jahreszeit bieten sich ja genügend Motive. Und man lernt seine Kamera besser kennen. Also Blitz abschalten bis die Tage wieder länger werden. Beste Woche, GE
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Berliner Hintergrund
29. November 2009
Der Teenager in seiner natürlichen Umgebung. Zumindestens was die Kulissen im Außenbereich hier im schönsten, leider armen dafür um so sexier Städtchen so hergeben. Na ja, gesprüht (Neudeutsch: gesprayt) wird ja viel hier und die Brennesseln im Vordergrund sind botanisch dem Hanf recht nahe verwandt. In dieser Inszenierung bitte ich aber nicht fehl zu interpretieren, mir ging es um das Hervorheben der Person, und da ist das zarte gelbgrün doch recht hübsch und kontrastiert zusammen mit den anderen Grün- und Rottönen scharf konturiert zu der blauen Retrojacke, die gar keine ist, sondern tatsächlich von 1974, als die (Foto-) Welt noch deutlich schwarzweißer war als heute. Also der Sinn des Ganzen ist der Hinweis, bei Personenaufnahmen diese doch bitte vor einen Hintergrund zu stellen, der sie hervorhebt und kein Gefussel um sie herum aufbaut.
Beste Woche, GE
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Räumliches Sehen II
8. Juli 2009
Schrieb ich beim letzten Mal das wir alleine schon über die Farbabstufungen einen räumlichen Eindruck gewinnen können, heute nochmal ein Bild welches jenes nochmal aufnimmt, aber durch die Anordnung der Objekte in einer Staffelung dem Bild zusätzlicheTiefe verleiht.
Bereits beim Foto des Gardasees aus dem vorherigen Beitrag ist ja schon zu sehen, dass die Landmassen hintereinander angeordnet sind. Beim heutigen Bild aus den Bergen oberhalb des selben Sees (Vorsicht: Motorradfahrer quasi in jeder Kurve und nicht immer auf ihrer Fahrbahn!) mit einem anderen See auf dem Bilde, wird durch Anordnung und Verdeckung der einzelnen Berge klar Tiefenwirkung beschrieben. Auch hier verschwinden die Farben wieder im Grau, je weiter das Objekt entfernt ist. Unterstützt wird das Ganze noch durch die Luftperspektive, d.h. durch den Dunst der in der Luft liegt. Dieser unterstreicht den Effekt und vermittelt uns ein Gefühl für den Raum. Leider schon wieder im allzu Flachen angekommen, beste Restwoche, GE.
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Räumliches Sehen I
5. Juli 2009
Da ich kurz im befreundeten Ausland verweilte bringe ich ein Bild mit, dass sehr schön anschaulich zeigt, wie sich das mit dem räumlichen Sehen beim menschlichen Auge unter anderem so verhält. Wir wir ja wissen sieht der Mensch in Farbe und Schwarzweiß. Die Farbwahrnehmung ist allerdings schlechter entwickelt. Je weniger Licht, umso mehr sehen wir in Grauabstufungen. Dasselbe stellt sich ein, wenn Objekte weit entfernt sind. Vorne ist alles noch schön bunt, hinten wird es grau und vielleicht noch blau. Rot, Grün und Gelb sind schnell verschwunden. Daher nehmen wir in auf diese Art konstruierten/aufgenommenen Bildern unbewußt räumliche Tiefe wahr, auch wenn es sonst keine Anhaltspunkte gibt. Mehr dazu vielleicht im nächsten Beitrag, erstmal eine allerbeste Woche, GE.
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IrfanView: Kostenlos und ungemein nützlich
11. November 2008
Früher haben sich nur die ganz eingefleischten Foto-Freaks in die Dunkelkammer gestellt, und ihre Bilder nachbearbeitet. Die moderne Form der Dunkelkammer, der Computer, ist aus dem fotografischen Schaffensprozess mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Besonders erfreulich ist hierbei, dass die Bearbeitungssoftware auch kostenlos aus dem www erhältlich ist. Irfan View, das es schon seit einigen Jahren gibt, kennen und nutzen viele nur als Bildbetrachter. Wie schade, denn in seiner neuesten Version hat es mächtig aufgerüstet. Man kann mit Irfan View sehr viele nützliche Dinge tun: Farben und Helligkeit korrigieren, schiefe Horizonte gerade richten, rote Augen in nicht rote umwandeln und noch so einiges mehr. Sogar ein Stempelwerkzeug gibt es, mit dem man störende Bildelemente wie z.B. Telegrafendrähte, Hautunreinheiten oder den ehemaligen Lebensabschnittspartner entfernen kann. Und ebenfalls wichtig, gerade für die Posterbestellung; man kann die Fotos auf die richtige Größe zurechtschneiden! Ebenso selbstverständlich lässt sich eine Version fürs Web optimiert speichern.
Heute zum Einstieg die Download-Adresse: http://www.irfanview.de/ -> Download. Keine Panik angesichts der englischen Webseite, das Programm kann auf Deutsch installiert werden. Einfach auf der Seite von Irfan oben rechts “deutsche Version” anklicken. Das sei hier gesagt, da es auch noch andere Möglichkeiten gibt, an die deutsche Version zu kommen.
Wichtig: nicht nur das Programm herunter laden, sondern auch die -> Plugins, diese ermöglichen weitere Anwendungen. Beide Dateien auf den eigenen Rechner herunterladen (Speicherort angeben, z.B. “Desktop”) und mit Doppelklick installieren. IrfanView erzeugt keine großen Datenmengen, hat aber sehr viel Power, wenn man es zu benutzen weiß.
Besten Gruß
Jaq
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ICC
20. Juli 2008
Fahnen im Wind. Das ist für den Fotografen ein Glücksfall, wenn es darum geht, das stattfindende Wetter in das Bildmotiv mit aufzunehmen. Denn oft haben gerade Wetterereignisse einen besonderen Reiz in der vorgefundenen Atmosphäre. Ein windiger Tag am Meer zum Beispiel, will auch auf dem dazu geschossenen Foto entsprechende Würdigung finden. Und da eignen sich eben Fahnen besonders gut, einen Eindruck davon zu geben. Wenn dieses Bild auch nicht am Meer gemacht wurde. GE
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Der fotografische Dreiklang-Zusammenfassung
27. Januar 2008
Wiederrum ein analoges Bild, dass mit der bewussten Bewegungsunschärfe spielt. Belichtungszeit ist mir aber leider nicht mehr bekannt. Hier wurde die Kamera mit den 3 (4) Damen “mitgezogen”.
Der fotografische Dreiklang-Zusammenfassung
Blende-Belichtungszeit-Filmempfindlichkeit
Liebe Kulturschaffende,
Nun wurden in den vorherigen 3 Beiträgen die wichtigsten Parameter der Fotografie behandelt und einige charakteristische Merkmale dieser vorgestellt. Dabei ist es zunächst unerheblich ob digital oder analog fotografiert wird. Natürlich spielt auch die Ausstattung der Kamera eine entscheidende Rolle. Hat sie beispielsweise ein lichtstarkes Objektiv, erweitert das die Möglichkeiten beträchtlich. Zu beachten ist auch, dass höhere Brennweiten mehr Licht benötigen. Das Umgehen mit der Schärfentiefe sollte geübt werden, denn dann lassen sich meist Probleme mit einem unattraktiven Bildhintergrund umgehen, indem man diesen einfach unscharf aufnimmt. Bei den ISO-Zahlen heißt es aber
aufgepasst, denn sich mit hohen ISO-Zahlen Licht “zu verschaffen” wird mit Bildrauschen quittiert und dass ist nicht dasselbe wir ein körniges Analogbild!
An anderer Stelle wurde in diesem Blog schon auf die Ansicht der Kamerainformationen (EXIF) digitaler Kameras hingewiesen. Hier also wiederholt der Tipp, mithilfe von Flickr diese noch mal genauer zu studieren. Dazu bei einem geöffneten Bild auf der Seite unter „Weitere Informationen“ / „Kameramodell“ dem link „weitere Eigenschaften“ folgen.
Zu Flickr kommt man am schnellsten, wenn man auf dieser Seite dem nebenstehenden buntblinken link folgt.
Um die angegebene Brennweite interpretieren zu können, ein Vergleich der Werte von digital und analoger Fototechnik(Kleinbildformat).
5,4 mm (digital) 35 mm (analog)
7,7 mm 50 mm
16,2 mm 105 mm
Schöne Woche wünscht,
GE

















