
So langsam kommt die Vogelwelt aus dem sonnigen Süden zurück. Hier also eine recht frische Aufnahme dazu. Dieses Foto machte ich mit meiner Canon Powershot sx 1. Da das muntere Tier ein bißchen weit weg war, ist die volle Brennweite der Kamera erforderlich gewesen. D.h. über das 20 fache optische Zoom hinaus, wurde noch einmal mit dem Faktor 4x digital vergrößert. Dadurch entsteht die Pixeligkeit/Unschärfe des Fotos. Die Brennweite insgesamt ist bei dieser maximalen Vergrößerung 2400 mm. Das ist ein Tele einfacher Bauweise von 2 Meter 40.
Na klar, das Bild hat natürlich stärkere Qualitätseinschränkungen und das Fotografieren aus der Hand ist bei dieser maximalen Brennweite auch nicht einfach, da Verwackelungsgefahr besteht. Ebenfalls braucht man bei Telebrennweiten mehr Licht, da einfach nicht so viel Licht durch die Linse einfällt. Dennoch bin ich zufrieden, immerhin kann man was erkennen, für das man sonst ein Fernglas brauchen würden.
Beste Woche, GE

Es gibt Fotoprodukte die könnte man gut gebrauchen, und es gibt welche, die braucht man eigentlich nicht. Weil man schon was Besseres hat oder weil man keinen Nutzen für sich erkennen kann. Und es gibt Produkte, die sind weder das eine noch das andere. So zum Beispiel mein neues Taschentelefon. Das mit ausgesprochenen Fotoeigenschaften (bis zu 8 Megapixel) daherkommt, es mit halbwegs vernünftigen Digitalkamera zu vergleichen ist dennoch relativ lachhaft. Die Auslöseverzögerung ist immer noch recht langsam und es dauert recht lange bis man das nächste Foto machen kann. Unter schlechten Sichtverhältnissen geht dann eigentlich gar nix mehr. Zum Glück ist aber ein brauchbarer Xenon-Blitz vorhanden (allerdings bin ich kein Freund des direkten Anblitzens der Motive) und auch die Videofunktion arbeit recht ordentlich im VGA-Modus mit 480 x 360. Gut finde ich allerdings, dass man sehr schnell und sehr analog die Kamerafunktion aufrufen kann indem man die Objektivabdeckung durch schieben öffnet. Und das hier genügend Platz für große Buchstaben auf dem Bildschirm ist. Für die Freunde der modernsten Technologien der Hinweis, dass es noch keinen Touchscreen gibt. Mein Fazit: hat man keine andere Kamera dabei, hat dieses Mobiltelefon doch einiges zu bieten. Vielleicht ist es ja sogar eine Kaufempfehlung, denn ganz neu ist das Modell nicht mehr und kostet nicht mehr ganz so viel. Ach ja, es macht auch recht passable Nahaufnahmen, ich bin jedenfalls ganz zufrieden. Beste Restwoche, GE

Komme ich doch heute noch einmal auf meine neue Kamera zurück. Heimisch in der Bridgeklasse, also nicht mehr so richtig Taschenkamera, aber auch ohne Reflexspiegel, bietet die neuste Technik ja die Möglichkeit, auch HD-Videos aufzunehmen. Eigentlich brauche ich das ja nicht, da ich ja nicht so “breitformatig” bin. Aber wenn es schon dran ist, kann man es ja auch benutzen. Das Problem ist allerdings, dass mein Computer gar nicht schafft die aufgenommenen Sequenzen ruckelfrei abzuspielen. Ich denke mal, dass passiert auch anderen Nutzern, denn es wird jede Menge Arbeitsspeicher gebraucht. Nun hatte ich leider nur 1 GB Arbeitsspeicher, 3,2 GHz Prozessorleistung und 64 bit. Sollte das denn nicht genügen? Ich habe jetzt aufgerüstet, 2 GB DDR-Ram. Ruckelt immer noch. In anderen Foren wird auch viel herumgerätselt, warum es nicht geht. Im Handbuch der Kamera finde ich auch nichts. Dann eben nicht. Also für Leute, die sowieso schon HD-taugliche Technik haben, ist das ja mal interessant. So kann man die Kamera dann auch direkt an sein HD-TV anschließen. Für die meisten anderen kommen da aber noch Investitionen und Arbeit auf einen zu. Zum Glück kann die Kamera aber VGA richtig mit 640 x 480 filmen, das ist zwar nicht viel aber etwas. Darüberhinaus kann man während des Filmens Fotos schießen, allerdings setzt an dieser Stelle die Filmaufnahme kurz aus, so dass der Frame im Film einfach mal fehlt. Dafür habe ich noch keine so richtige Anwendung gefunden.
Hier nochmal hingeschrieben, was die Filmkamera leisten kann:
Die Kamera nimmt Full-HD-Videos mit 1.980 x 1.080 Pixel, 30 Frames pro Sekunde und Stereoton auf; die Filme verarbeitet sie mit dem effizienten H.264-Codec.
Und da das Foto der Kamera ja doch eher langweilt, findet sich unten ein Trupp Kraniche, ja der Vogelzug hat längst begonnen…
Bitteschön, beste Woche, GE

Posted Oktober 18th, 2009. 3 comments

Wie bereits angkündigt, heute also die Vorstellung meiner neuen Kamera, unter deren Zuhilfenahme ja schon die Fotos zu den letzten Beiträgen entstanden. Der aufmerksamere Leser wird ja schon festgestellt haben, dass die Hochformate übergebührlich hoch sind. Und zwar weil diese Kamera eben sehr modern ist und daher auch schon alles im Breitformat, dem zukünftigen Standard der gesamten Unterhaltungsindustrie und Jugendkultur fotografiert. Sie kann auch noch “normal”. Gut so. Mein Fazit. Hat man zwei Möglichkeiten, ist das an sich nicht schlecht. Man kann dann immer noch das Gewohnte benutzen. Macht man mit dem breiten Format Hochformatfotos - und das geflissentlich zu tun, dazu kann ich jedem nur dringend raten – wird es eben etwas merkwürdig lang, vielleicht muss man da noch nach neuen Anwendungen/Bildmotiven suchen.
Die Kamera hat jedenfalls einiges Geld gekostet, viel teurer geht es im Massenmarkt der Kompaktkameras kaum. Natürlich kann sie auch so allerhand, das ihre kleine Leidensgenossin, also meine vorherige nicht so gut konnte, dafür ist sie aber auch ein paar mal so groß, daher wohl auch der Ausdruck “bridge”-Kamera (schwer wie ein Brückenpfeiler?). Egal. Mit opt. 20 x – “Superobjektiv” und zumindestens der (sehr) eingeschränkten Möglichkeit per Infrarot-Fernbedinung die Kamera auch mal nicht berühren zu müssen, wenn man das nicht möchte, gibt es eben sonst nichts Vergleichbares am Markt. Wer genaueres zu den technischen Daten erfahren hat, weiss auch, dass die Kamera in der Bildqualität nun nicht gerade gut abgeschnitten hat. Iso-Rauschen inkl. Mir ist das allerdings recht egal. Wenn ich das mal ändern wollen würde, gäbe es aus meiner Sicht nur die Möglichkeit der DSLR-Fotografie, dann geht es in jedem Fall vernünftig. Doch da im Moment meine Wunschkamera noch nicht erfunden ist, warte ich mal ab.
Die Kamera hat einen Objektivdeckel und eine Sonnenblende. Den Deckel vergesse ich immer abzunehmen, schnell dann auch ihn wieder aufzusetzen. Zu blöd, das war ja an der alten Kamera mit dem automatisch sich schließenden Deckel beim Einfahren des Zooms viel praktischer, lässt sich an der Neuen aber leider so nicht machen. Rätselhaft dabei; warum hat das Objektiv dann kein Gewinde um einen UV-Filter als Dauerschutz für das Objektiv anschließen zu können?
Die Ergonomie der Kamera finde ich jedenfalls sehr überzeugend, das ist auch schon bei der A 640 so gewesen. Zurückführen kann man das sogar auf unsern herrlichen (mit Gold für Deutschland zu dekorierenden) Designer Colani, der hat nämlich damals die Canon T 90 entworfen.
Ansonsten riecht die Kamera nach Plastik/Plaste, ich werde sie aber mal zum Lüften raushängen. Eine beste Woche, demnächst bestimmt mehr zu meiner neuen Kamera, GE

Damit hier auch mal andere Städte mit ihren Prachtbauwerken prunken können, hat der heutige Gastschreiber – der bereits bekannte Andi – ein Foto samt kurzem Text gesendet und meine Einschätzung ist, dass sich die Inhaber einer Nikon D 700 mal wieder freuen, dass sie so eine schnuckelige Kamera haben und noch was dabei sparen können; ich aber leider nicht, sei es drum, hier also Andi und dem Leser eine beste Woche, GE
Hallo GE,
Ich war über Ostern in Wien und Florenz. War eine prima Zeit. In Wien hatte ich die Gelegenheit die D700 in hohen
Empfindlichkeitsbereichen zu testen. Man kann sich wirklich bald das Stativ sparen. Das Bild der Wiener Oper ist wirklich aus der Hand geschossen (Iso 3200 1/4s f3,5). Die Aufnahme ist nicht in der
klassischen blauen Stunde gemacht, sondern ganz bewusst als das Kunstlicht die volle Wirkung entfaltet hat.
Beste Grüße, Andy