Der posterjack Fotoblog

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Schönholzer Heide

Dieses Fußballtor steht in der Schönholzer Heide. Hiermit möchte ich in diesem Blog auf ein zweites bekanntes Volkslied hinweisen, Bolle fuhr zu Pfingsten (“nach Pankow, war sein Ziel…”), genauer wird später im Lied gesagt: “In der Schöneholzer Heide verlor er seinen jüngsten, ganz plötzlich im Gewühl…”, und als er nach Hause kommt, wird er, nachdem er sich an einer Schlägerei beteiligt hatte, auch noch von seiner Liebsten (“Olle”) “janz fürchterlich verdrescht”. Und wenn ich nach dem Fußballspielen nach Hause komme, habe ich mich in der Regel nicht geprügelt aber wacker geschlagen und deswegen tut mir dann auch alles weh, aber wenigstens ist hier keiner, der mich dann auch noch “verdrescht”. Da bleibt noch Zeit für Fotos. Beste Woche, GE

Das erste Volkslied über das ich bereits schrieb findet man hier: “schwäbische Eisenbahn”

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Umsonst und Draußen in Nessenreben

 

Schon in den letzten Beiträgen deutete ich ja an, dass der Herbst vor der Tür steht. Doch das letzte Wochenende zeigte sich zumindest hier im Süden der Republik noch einmal von seiner besten Seite. Davon profitierten die Besucher des U &  D – Festivals. U & D heißt Umsonst und Draußen, also ein zweitägiges Musikfestival, open air und für den Besucher freien Eintritt. Finanziert wird das ganze dann durch die “Gagenlosigkeit” der meist regionalen Bands, einige Sponsoren und viel Ehrenamt. Und weil es so schön war, hier nun einige fotografische Eindrücke von mir, ganz umsonst und nun draußen im Internet.

Beste Woche, GE

 

Oben sieht man die “Superpluckers” bei der “Arbeit” unten ein Ausschnitt aus dem tollen Ambiente. Es waren durchaus am Abend weit über 1000 Zuschauer vor Ort, kommt auf diesen Bildern nicht so rüber, muss man mir einfach glauben.
Die beiden letzten Bilder zeigen Toby Hoffmann mit seiner Band “Ira” -  er ist einer der Mitveranstalter, dafür gilt es besonderen Dank auszusprechen.

 

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Rätselhaftes Europa

Heute, also nach einer längeren Schreibpause an diesem Ort, bewegt mich folgende Überlegung zu einer neuen Fragestellung: Ich kaufte die oben abgebildeten Produkte, die Butter kommt aus Irland, das steht schon mal drauf. Diese Butter stammt ja aus einem arg wirtschaftlich mitgenommenem Land, war dennoch ein Sonderangebot. Wenn ich die Butter, in der doppelten Menge kaufe, da spare ich ja auch noch mehr, helfe ich dann der notleidenden Wirtschaft oder schade ich ihr (doppelt), weil sie eigentlich nichts mehr dran verdienen? Und wenn ich zwei Pfirsiche kaufe, die als Herkunftsbezeichnung Spanien/Frankreich mit sich führen, welcher Pfirsich kommt dann von wo?

Beste Woche, der ratlose GE

 

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Drumlin

Was ist eigentlich ein Drumlin? Sicherlich eine gute Frage für Allgemeinwisseninteressierte, die vielleicht auch mal bei Günther Jauch zu tun haben. Ein Drumlin ist eine eiszeitliche Ablagerung der Grundmoräne und findet sich in Deutschland so gut wie gar nicht im Norden aber in der Bodenseeregion und im Allgäu häufiger. Auch in der Schweiz sind Drumline bekannt, da pflanzt man dann gerne einen Baum obendrauf und stellt eine Sitzbank dazu. Daraus formuliert sich dann folgende Quizfrage:

Sitzt man auf einer Bank unter einem Baum auf einem Hügel tropfenförmiger Gestalt und eiszeitlicher Herkunft ist man dann in a) Ägypten b) guter Stimmung c) allein zu Hause d) blitzschlaggefährdet?

Beste Woche, der GE

 

 

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Am Ende des Waggons bindet man heute keine Tiere mehr an

Gerne präsentiere ich auch noch die Rückseite des Zuges der schwäbischen Eisenbahn. Damit es historischer wirkt in edlem Schwarz/Weiß. Dieses Bild entstand noch vor dem Bau der Dachkonstruktion und auch die Lokomotive war dort noch in der Werkstatt. In Bronze gegossen erzählen die Figuren für “alle” Ewigkeit, was sich zugetragen hatte. Der Bauer hat seinen auf dem Markt in der fernen Stadt gekauften Ziegenbock an den letzten Wagen gebunden, sich in das Abteil gesetzt und seine Maserpfeife (hergestellt aus dem Wurzelholz einer Ulme) angezündet. Als der Zug dann sein Ziel erreichte, war nur noch der Kopf des Ziegenbocks am Seil. Der Bauer beschimpfte daraufhin den Zugführer, dass er zu schnell gefahren sei, und warf ihm den Kopf des Ziegenbocks “an den Ranzen ‘na”, was wohl soviel heißt, wie an den Rücken, und verlangte einen materiellen Ausgleich, also Geld. Ende offen.

Da solche Geschichten ja auch immer eine “Moral” haben, somit irgendwie lehrreich sein sollen, ist das zu Lernende, dass wenn man sich nicht an die beschleunigte Welt anpassen kann, dafür teuer bezahlen muss, bzw. hat die Bahn sowieso immer Schuld.

Jetzt aber genug von schwäbischen Zuständen, ich bin ja gar nicht mehr dort vor Ort, sondern ermuntere alle Leser fleißig Urlaubsbilder aufzunehmen und damit vielleicht sogar einen Gutschein bei Posterjack zu gewinnen (mehr dazu, wenn man den Newsletter von Posterjack abonniert). Beste Woche, GE

 

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Schwäbische Eisenbahn

 

Das Lied der schwäbischen Eisenbahn.

Aus gegebenen Anlass, denn ich war im Bahnhof Durlesbach, das Lied der schwäbischen Eisenbahn in dem so gefürchteten schwäbischen Dialekt. Dieses Lied ist erstaunlich bekannt in  ganz Deutschland – wahrscheinlich wegen seines Trulla, Trulla, Trullala… Der Bahnhof Durlesbach wird im Lied erwähnt und daher steht dort heutzutage auch die originale Lok die hier verkehrte, frisch restauriert. Sogar mit Schutzdach, welches sich noch in der Entstehung befindet. Der Bahnhof Durlesbach ist lange schon kein Halt mehr auf der Strecke, aber das nur am Rande.

Wer den schwäbischen Text nicht versteht, hier kurz der Hintergrund dazu in Hochdeutsch: Vor der Zeit der Bahn waren Postkutschen das Mittel der Wahl. Die waren kaum schneller als der Fußgänger und dort konnte man Tiere anbinden, die dann (gezwungenermaßen) mitliefen. Das neue Transportmittel der Eisenbahn war hingegen viel schneller, nur war das dem armen Bauern nicht klar und der gab die Schuld dem “Conducteur”, also dem Lokführer.

Aus dem Urlaub sendet Grüße für eine beste Woche, GE

 

 

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Ähnliches Österreich

Mit dem aktuellen Bild wird auf die aktuelle Fotoausstellung Sight-_Seeing (schreibt man so) aufmerksam gemacht. Hier empfehle ich ausdrücklich noch einmal sich den Newsletter von photography-now.com zu bestellen. So ist man stets gut informiert.

Ganz ähnlich übrigens ist das nächste Bild, das war hier schon einmal gezeigt worden und ist von mir.

So, das war es auch schon wieder, beste Woche, GE

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Cabuwazi, Gysi, Jasmin Tabatabai

Der Zirkus ist ja ein schönes Sujet der Fotografie. Das bunte Volk, das imposante Zirkuszelt, nur Plane, ein paar Stangen und irgendwie hält es durch die vielen Seile doch zusammen, das reizt den Fotofreund den Auslöser an der Kamera zu drücken. Umso mehr, wenn es auch noch was zu feiern gibt. Der Chaotisch Bunte Wanderzirkus (Cabuwazi) in Treptow und seine sprichwörtlich ausgezeichnete Jugendarbeit ist nicht pleite gegangen (das drohte nämlich) und kann an seinem Standort bleiben, muss also nicht umziehen (das drohte nämlich auch). Da gab es dann eine “Dankeschöngala”.

Der Zirkus ist eigentlich kein Wanderzirkus, sondern ein Jugend- und Kinderprojekt. Professionelle Zirkusakrobaten unterrichten Zirkus – im echten Zelt mit echter Manege! Und das hilft viel, denn es stärkt die Persönlichkeiten der jungen Zirkusmacher, die meist nicht mit den besten gesellschaftlichen Chancen ausgestattet sind.

Gut, gestern war also Jasmin Tabatabai vor Ort und traf den Herrn Gysi aus der Politik. Jasmin ist jetzt die Schirmherrin bzw. Schirmdame. Herr Gysi, der ja auch hier im Städtchen wirkt, war eben auch da. Sehen und gesehen werden, für eine gute Sache.

Besten Gruß von mir aus an die Zirkusdirektorin und eine beste Woche, GE

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Graffito

Für die jüngeren unter uns einen Splitter Geschichtsunterricht zur Graffitikultur:

Im offiziellen Sprachgebrauch der DDR wurden Graffiti als Teil der Hip-Hop-Jugendkultur als „Rapschrift“ bezeichnet, abgeleitet von Rap.

So steht es bei Wikipedia und da die DDR nun auch schon mehr als 20 Jahre vorbei ist, muss man also nicht notwendiger Weise von “Rapschrift” reden, wenn das Graffito, also die Einzahl der Graffiti, sich, wie beim obigen Bild, im Prenzlauer Berg befindet. Soviel vom Sprach- und Geschichtsforscher GE, der noch ein beste Woche wünscht.

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Berlinale am Alexanderplatz

“Just wished to say your blog is incredibly sensible. I typically prefer to hear therefore me factor new regarding this mainly as a result of I actually have the similar blog in my Country on this subject so this help´s me plenty. I did a search on a subject matter and observed a awfully good number of blogs but nothing like this. Thanks for sharing so much in your blog.”

Weil es so schön ist, weiterhin Lob aus dem Spamordner. Vor allem das mein blog “sensible” ist, gefällt mir besonders. Wobei man “sensible” nicht mit dem deutschen “sensibel” verwechseln darf, sondern eher das “sich bewußt sein” nehmen sollte. Also tue ich das hiermit und befinde somit auch, dass ich mir “unglaublich dessen bewußt bin, was ich hier mache”, sehr schön.

Frisch gestärkt also das heutige Bild zur Berlinale, denn wer so nicht im Programm ist mit seinem Film, kann heutzutage Zettel an beliebten Orten aufhängen und auf seine Interneterreichbarkeit aufmerksam machen. Schöne neue Medien bieten schöne neue Möglichkeiten. (Oder anders gesagt: Wäre das Internet ein bißchen früher gekommen, wäre ich möglicherweise Schauspieler geworden.) Ein beliebter Ort an dem viele Menschen vorbeikommen ist ja der Alexanderplatz und von dorten die Bilder. Beste Woche, GE

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