
Die Ferien sind nah und damit beginnt auch bei mir in letzter Zeit die tiefe Sehnsucht mal nichts zu tun. Außer, sagen wir mal, die Kamera mitzunehmen, wohin auch immer. Immerhin habe ich schon einige Landpartien im Sommer machen “dürfen”, wenn nicht müssen. Bin ich doch stets an schönen Naturaufnahmen interessiert und teile diese Vorliebe gewiss mit anderen Fotografen. Nehme ich an, ist ja auch ein Blumensymbol an der Kamera dran. Daher bin ich dankbar für einen Beitrag von Andi, der unter seiner persönlichen Rubrik “Andis Tipps” nun veröffentlicht ist. Diesmal beschäftigt er sich mit einem ersten Überblick mit dem Wesen der Makrofotografie. Auch Freunde des Mitdenkens können auf ihre Kosten kommen, unter anderem hatte ich diesen Beitrag erst neulich schon angekündigt. Und Andi zeigt, dass auch er ein Freund der bunten Makrowelt ist.
Ich für meinen Teil fand dieses durchaus zunächst rätselhaft anmutende Motiv als eine Ritzung in einen Baumstamm. Das macht man eigentlich nicht mehr, vor allem seit der junge Mensch erkannt hat, dass man ja auch die Scheiben der städtischen Nahverkehrsmittel zerkratzen kann. Kratzen muss wohl sein, scheint nicht anders zu gehen. Dennoch, wer seiner Liebsten einen Beweis erbringen will, der kratzt doch nicht an einer Fensterscheibe herum die sowieso kurz danach schon wieder ausgetauscht wird, das erreicht noch nicht einmal die Haltbarkeit einer SD-Speicherkarte. Die gilt wenigstens für ein, zwei Jahre als sicher.
Jedenfalls, wer genauer hinsieht, wird unschwer erkennen, dass hier schon vor Jahrzehnten sorgfältig und gewissenhaft gearbeitet wurde, damit wir, die Nachwelt, Kenntnis nehmen von großen Gefühlen und so soll es bitte auch sein. Beste Woche, GE